
Ob ein Bohrpfahl oder Rammpfahl durchgehend, in voller Länge und ohne Querschnittsschwächung hergestellt wurde, lässt sich nach dem Betonieren nicht mehr sehen. Mit der Integritätsprüfung nach dem Hammerschlagverfahren (Low-Strain-Methode) prüfen wir das zerstörungsfrei.
Unser Verfahren
- Integritätsprüfung nach dem Hammerschlagverfahren (Low-Strain-Methode) Empfehlungen des Arbeitskreises Pfähle der DGGT (EA-Pfähle)
Was die Prüfung zeigt
- Pfahllänge
- Querschnittsänderungen (Einschnürungen, Ausbauchungen)
- Unterbrechungen, Risse oder Fehlstellen im Pfahlschaft
- gleichmäßige Betonqualität
So funktioniert es
Ein leichter Hammerschlag auf den Pfahlkopf schickt eine Stoßwelle durch den Pfahl. Ein Sensor am Pfahlkopf zeichnet auf, wie die Welle vom Pfahlfuß und von etwaigen Fehlstellen zurückkommt. Aus diesem Signal erkennen wir Länge und Auffälligkeiten. Weil die Schlagenergie gering ist, wird der Pfahl dabei nicht belastet. Die Methode ist auch als Sonic Integrity Testing (SIT) oder Pile Integrity Testing (PIT) bekannt.
Messung, Auswertung und Interpretation erfolgen auf Grundlage der Empfehlungen des Arbeitskreises Pfähle der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (EA-Pfähle).
Ihr Nutzen
- Qualitätsnachweis für Bauherrn und Prüfingenieur
- Fehlstellen werden erkannt, bevor das Bauwerk darauf steht
- Kein Eingriff in den Pfahl, kein Aufstemmen
Ablauf
- Pfahlplan und Pfahlliste (Durchmesser, Solllänge) an uns
- Pfahlköpfe freigelegt, gekappt und eben (Vorbereitung durch die Baufirma)
- Messung vor Ort
- Bericht mit Signal je Pfahl und Bewertung
